Jazz am Helmholtzplatz
Berlin

Locations in Pankow


Raumerweiterungshalle


Kopenhagener Str. 17, 10437 Berlin, Leitung: Ulf Geyersbach, www.geyersbach.com, mail@geyersbach.com, Fahrverbindung: S-, U-Bahn und Tram Schönhauser Allee

 

Die Raumerweiterungshalle ist eine der originellsten Veranstaltungsorte in Berlin. Das funktional einzusetzende und mobile Bauwerk  wurde angeblich in der DDR erfunden - ihre einzelnen Elemente lassen sich nach Ziehharmonikamanier auseinanderziehen und zusammenschieben. Früher diente sie als Bibliothek, Kantine oder Konsum. Die Raumerweiterungshalle in der Kopenhagener Str. gehört  Ulf Geyersbach, der eigentlich Autor ist, aber sein Hobby zum Beruf machte: Er entwirft und produziert äußerst geschmackvolle und widerstandsfähige Möbel aus Altholz , die er in der Halle ausstellt. Die Halle ist also tagsüber ein Showroom für Designermöbel, abends wird sie zu einem kulturellen Hotspot in Prenzlauer Berg, wenn das Who-is-who der Berliner Autorinnen und Autoren dort zu Lesungen einlädt. Auch für Konzerte ist sie sehr gut geeignet, die Musiker schwärmen von ihrer Akustik. 

Konzertbeginn: 20 Uhr.




Kühlspot Social Club


Lehderstr. 74-79, in den Steinmetzhöfen, 13086 Berlin, Leitung: Christoph Kühl und Ed Montgomery, Mail: ed@kuehlspot.com, Fon: +4915228963906, Fahrverbindungen: Tramhaltestelle 12, M 13, M2, 50, M2 Behaimstr. 


Der Kühlspot Social Club in den Steinmetzhöfen in Weißensee ist eigentlich ein Atelier, das von seinem Inhaber Christ Kühl in einen perfekt ausgestatteten Konzertsaal umfunktioniert wurde und inzwischen die Stars des Jazz sowie der improvisierten und experimentellen Musik aus Berlin beherbergt. Aufgrund der Pandemie kam der Kühlspot finanziell ins Straucheln - inzwischen hat sich mithilfe von Jazz am Helmholtzplatz und einer Gruppe engagierter Musiker*innen ein Verein gegründet, der sich dafür engagiert, den Kühlspot als Location und Stätte für Experimente zu bewahren und zu erhalten. Mit seiner Atelieratmosphäre in einem von Kunst geprägten Werkhof vom Beginn des 20. Jahrhunderts und seinem wilden Mini-Garten umgeben von Steinskulpturen hat sich der Kühlspot eine Atmosphäre bewahrt, die einzigartig ist. 

In Weißensee hat übrigens die deutsche Filmindustrie ihren Ausgang genommen bevor Babelsberg zum Produktionszentrum wurde. Ernst Lubitsch aus Prenzlauer Berg hat dort erste Erfahrungen mit dem Film gemacht. Inzwischen ist Weißensee dabei, wieder zu einem kulturellen Hotspot Berlins zu werden, denn dort befindet sich die Sexauer Galerie, ein riesiges Atelier – und Kunstareal (zu besichtigen bei den Ngorongoro Ausstellungen zum Galleryweekend), die Brotfabrik, das alte Kino Delphi  (Drehort der Serie Babylon Berlin), Sepp Maiers 2raumwohnung, das studiobörne und der Kühlspot Social Club, dessen Konzerte den etablierten Locations der Stadt qualitätsmäßig in Nichts nachstehen. Bisher steht Weißensee womöglich nicht auf der kulturellen Landkarte Berlins an erster Stelle, es lohnt sich jedoch, es geistig zu verorten und auch zu verinnerlichen, dass sich ein Besuch in Weißensee, fast an der Grenze zu Prenzlauer Berg, durchaus lohnt. Am besten erreicht man den Kühlspot, der etwas versteckt  in den Steinmetzhöfen  liegt (und bisher in keinem Reiseführer erwähnt wird – was für ein Manko!!), mit der Tram 12 (die von der Friedrichstr über den Nordbahnhof und über die Eberswalder Str fährt) oder mit der Tram M13, die den Boxhagener Platz und die Warschauer Str passiert. Endhaltestelle für den Kühlspot ist dann die Behaimstr. Der Kühlspot beherbergt das Archiv des Künstlers Siegfried Kühl und dient Christoph Kühl als Atelier und Galerie. 

Konzertbeginn: 20.00 Uhr.


Haus der Sinne

Ystader Str. 10, 10437 Berlin, www.hausdersinne-berlin.de, Leitung: Uwe Bernd, S und U Bahn Schönhauser Allee

Das Haus der Sinne ist eine etablierte Spielstätte in Prenzlauer Berg und hat vor mehreren Jahren schon sehr viel Jazz präsentiert. Es wird von einem Verein getragen und ist technisch bestens ausgestattet. Regelmäßig finden hier Konzerte und Tanzabende statt - aber  es wird auch Bildende Kunst  ausgestellt. Im beeindruckenden Keller des Hauses  befand sich mal ein Pferdestall. Das historische Gemäuer  besitzt eine wunderschöne Kleinkunstbühne und gemütliche Sofas und Sessel, die ganz und gar auf sinnliches Erleben schließen lassen. Das Publikum kann entweder Jazz lauschen oder an einem der Tangoabende zu leidenschaftlicher Musik über die Tanzfläche huschen. Besonders angenehm ist es auch,  in die samtenen Fauteuils des "Haus der Sinne" sinken zu können oder einen Cocktail an der Bar zu schlürfen.

Konzertbeginn: 20 Uhr,

 Livestream: www.facebook.com/hausdersinneberlin


Elias Kuppelsaal

Evangelische Kirche Prenzlauer Berg Nord, Göhrener Str. 11, 10437 Berlin

www.ekpn.de

Über die angehende Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche Prenzlauer Berg Nord freuen wir uns sehr. In den nächsten Monaten werden in dem wunderschönen Elias Kuppelsaal gelegentlich Jazzkonzerte stattfinden. Es handelt sich um einen denkmalgeschützten und historisch feinfühlig sanierten Theatersaal, der zur Gemeinde gehört und dort vor allem für gemeindeinterne Veranstaltungen wie Versammlungen oder Chorproben genutzt wird. Ganz versteckt liegt er im Hinterhof des Göhrener Eis, möglicherweise gibt es viele Anwohner, die diesen Saal noch nie gesehen haben. Die Jazzkonzerte geben also so einen Anlass, nicht nur erstklassigen Jazz zu hören, sondern auch die tolle Gemeinde und den beeindruckenden Saal kennenzulernen. 

Eintritt 15/12 Euro

Beginn: 20 Uhr


Brotfabrik


Caligariplatz 1, 13086 Berlin, www.brotfabrik-berlin.de, Leitung Bühne: Nils Foerster, Geschäftsführung: Jörg Fügmann, Fon: +49 (0)30 4714001, Karten: karten@brotfabrik-berlin.de, Fahrverbindungen: S Bahn Prenzlauer Allee, M2 Prenzlauer Allee/Ostseestr. 


Die Brotfabrik ist ein komplettes und traditionsreiches Kulturzentrum, ein Begegnungsort sondergleichen für Menschen und Kultur. Sie umfasst ein Kino, eine wunderbare Galerie, eine Bar mit Livemusik und literarischem Salon und eine Bühne. Außerdem gestaltet sie ein facettenreiches und anspruchsvolles Programm. Die Bühne ist wie gemacht auch für Livekonzerte - die Studioatmosphäre und die hervorragende Akustik tragen außerordentlich zum musikalischen Erlebnis bei. Bisher hat der Jazzgitarrist Robert Keßler regelmäßig in der Bar Konzerte gegeben, nun darf auch die Bühne mitbenutzt werden und so wird die Brotfabrik zu einem neuen Zentrum des Jazz im Nordosten von Berlin. 

Konzertbeginn: 20 Uhr, Eintritt: 10 Euro (erm. 8 Euro)


Goecke&Farenholtz
Prenzlauer Allee 36, 10405 Berlin, www.pianos-berlin.de

Zu unserer großen Freude hat sich die Firma Goecke&Farenholtz (www.pianos-berlin.de) dazu bereiterklärt, mit Jazz am Helmholtzplatz zu kooperieren. Es ist nicht besonders einfach, Spielstätten zu finden, die erstklassige Flügel zur Verfügung stellen. Und daher finden wir es wunderbar, dass die Firma Goecke&Farenholtz eines ihrer besten Instrumente und ein paar Stühle (von vorherigen Veranstaltungen) in ihre urig-pittoreske Werkstätte im 2. Hinterhof an der Prenzlauer Allee schiebt und wir in einem inspirierenden Rahmen bei ein paar guten Tropfen Wein (oder anderem) beeindruckenden Talenten lauschen können.

Supersonico

Bernauer Str. 71/72, 13355 Berlin, www.supersonico.berlin

Das Supersonico ist eine elegante Retrobar in der Bernauer Straße, nur ein paar Meter vom Mauerpark entfernt. Sie steht wie ein Monolith mitten in den Wohnblöcken des Wedding und zieht aufgrund ihrer Beleuchtung und ihrer Atmosphäre vor allem abends alle Blicke auf sich. Seit einiger Zeit wird sie des Öfteren als Filmlocation benutzt. In ihr leben die 1950-er und 1960-er Jahre auf, die für die Entwicklung des Jazz sehr wichtig waren. Nun kommt also der Jazz in die Supersonico Bar! Wir freuen uns auf gute Musik und köstliche Drinks an der Bar.

Konzertbeginn 20 Uhr, Eintritt 10 Euro.


Ruths Berlin

Langhansstr. 126, 13086 Berlin, www.ruthsberlin.de


Das "Ruths Berlin" ist ein relativ neues Kleinod, das sich in den Ruthenberghöfen in Weißensee befindet. Vor zwei Jahren ist es von einer Kommunikationsagentur saniert worden, die dort ihre Workshops und Meetings abhält und die Räume gleichzeitig an Firmen für Events untervermietet. Von den Inhaberinnen der Agentur ist der Name "Ruths Berlin" bewusst gewählt worden -  es geht ihnen darum, die weibliche Komponente nicht nur ihres Unternehmens sondern auch der Gesellschaft hervorzuheben. Die geschmackvoll und originell sanierten Räume bewahren den Charme der ehemaligen Werkstatt und laden gleichzeitig zum Verweilen ein. Der Barbereich bietet sich optimal für Konzerte an, in dem die Bands von dem Licht einer Discokugel umspielt werden. Liebhaber*innen der Architektur, der guten Musik und köstlichen Drinks kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten. 

Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 15/12 Euro





Locations in Ostprignitz-Ruppin (Kleeblatt Region)

Dorfkino Lögow 

Schulstr. 2, 13845 Lögow, www.dorfkinoloegow.de

Inhaber: Andreas Hahm-Gerling

Das Dorfkino Lögow ist das charmanteste Arthouse Kino der Kleeblatt Region in Brandenburg, dessen großartiges Filmprogramm sorgfältigst von Inhaber Andreas Hahm-Gerling kuratiert wird. In der alten Dorfschule mit dem verwunschenen Garten und dem Blick auf den benachbarten Kirchturm lässt sich auch der Jazz besonders gut auf den bequemen Kinofauteuils genießen. Dazu hat Andreas Hahm-Gerling wunderbaren Wein aus seiner vorherigen Wahlheimat - der Provence - im Angebot. Auch die Kombination von Film und Jazz passt perfekt. Besuchern von weiter weg lässt sich die Ferienwohnung des Dorfkinos wärmstens empfehlen. Tagsüber lohnt sich auch ein Blick in das benachbarte Antikgeschäft: www.firlefanz-nippes.de. Allzuweit ist es nicht zum benachbarten Bantikower See, der im Sommer zum Baden einlädt. 

Gut Tornow

Tornower Str. 24. 16866 Tornow bei Wusterhausen Dosse, www.gut-tornow.de

Das Gut Tornow ist ein wunderbar uriger Ferienort mit einem wunderschönen Gutshaus, mit Ferienhäusern in umgebauten Scheunen und Wohnungen im renovierten Schweinestall, mit Tieren, viel Natur, einer fast privaten Badestelle an der kühlen Dosse, mit ganz viel Platz für Tier und Mensch, um die Seele baumeln zu lassen. Im Hofladen werden nicht nur Bio-Produkte (teilweise aus eigener Herstellung) verkauft, sondern es wird auch wunderbar gekocht - meist von der Gutsbesitzerin Birgit Theiselmann von Dallwitz. Tornow steht aber nicht nur für Natur und Kulinarik - sondern auch für Kultur. Im Rahmen der Kleeblatt Contemporary Jazz Reihe finden also nun auch Jazzkonzerte im Salon des Gutshauses statt, dazu gereicht werden kulinarische Köstlichkeiten aus dem Hofladen. 


Insl 

Seestr. 118, 16866 Kyritz, www.insl.de

Das erste Konzert in der Kleeblatt Region fand auf der Insl statt - einem ganz besonderen Ausflugsort. Die kleine Insel mitten im Untersee (Bantikower See) beherbergt eine Gaststätte und einen riesigen, parkähnlichen Garten mit altem Baumbestand, auf dem auch gelegentlich Hochzeiten stattfinden. Sowohl von Bantikow als auch von Kyritz aus kann man mit der Fähre übersetzen - oder auch hinüberschwimmen oder mit dem Tretboot anlegen. Das kulinarische Angebot umfasst Burger, vegetarischen Speisen und Salate. Die Inhaberin Marie Köckenberger hat die  Gaststätte  und den Biergarten mit viel Liebe ins Detail gestaltet und ihr ein ganz besonders Flair verpasst. Im Sommer sollte der Badeanzug bei dem Ausflug auf die "Insl" nicht fehlen - sie hat mehrere Zugänge zum See. Auch im Winter ist die "Insl" ein schöner Ausflugsort, es locken Veranstaltungen wie das "Winterwonderland". 



 Vorherige Veranstaltungsorte in Berlin

 Theater unterm Dach

Danziger Str. 101, 10405 Berlin, www.theateruntermdach-berlin.de, Leitung: Liesel Dechant, Fon: 030 90295-3817, Mail: theateruntermdach@gmail.com, Fahrverbindungen:Prenzlauer Allee, M4 Greifswalder Str., M10 Winsstr, S-Bahn: Greifswalder Str.

Das Theater unterm Dach hat uns als  Location nach dem ersten Konzert im Restaurant Chaostheorie (heute Kanaan) großzügig aufgenommen und uns Bühne, Technik und Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Es ist nach wie vor eine unserer ehrwürdigsten Spielstätten, ein perfekt ausgestattetes und traditionsreiches Studiotheater mit den unglaublichsten technischen Möglichkeiten und einmaligem Charme. Das Theater gehört zum Bezirk Pankow-Prenzlauer Berg, wird  mit öffentlichen Mitteln gefördert und arbeitet mit freien Gruppen zusammen. In der Pause versorgt eine kleine Bar die Zuhörer mit Getränken und es gibt einen großen Balkon, der im Sommer  zum Verweilen einlädt.  Und wir freuen uns jedes Mal auf Isolde!!

Update: Nach einem Intendantenwechsel hat das Theater unterm Dach entschieden, keine Jazzkonzerte mehr zu präsentieren. Die benachbarte Wabe möchte nun stärker Jazz in den Fokus rücken (beide Areale  gehören zum Kulturareal Ernst-Thälmann-Park). Nochmals herzlichen Dank an die nun pensionierte ehemaligen Intendantin Liesel Dechant für das Vertrauen und die wunderbare Zusammenarbeit.

Konzertbeginn: 20 Uhr, Eintritt: 10 Euro (erm. 8 Euro)


 Hintersee Bar

Greifenhagener Str. 55, 10437 Berlin, www.hintersee-bar.de, Tel: 030 23493206, Mail: info@hintersee-bar.de, Inhaber: Ricardo Latzkow, Fahrverbindungen: S-, U-Bahn und Tram: Schönhauser Allee

Die Hintersee Bar ist eine kleine charmante Bar mit beeindruckenden Fotos von Harald Hauswald, auf denen die Partyszene in Berlin um die Wendezeit herum dokumentiert wird. Außerdem ist sie komplett schallisoliert, so dass sich die Bands theoretisch bis zum Morgengrauen dort austoben können. Die Bar fasst nicht viel mehr als 20 Zuhörer+innen und strahlt eine gemütliche Wohnzimmeratmosphäre aus.  Es ist dort möglich, die beeindruckendsten Musikerinnen und Musiker in kussnaher Distanz zu erleben!! Die Hintersee Bar wird immer im Winter zu einer Jazzlocation, da sie im Sommer hauptsächliche eine Outdoor Bar ist. Ab April werden die gemütlichen Sitzbänke draußen aufgestellt und es lassen sich mit dem Blick auf den Funkturm gerichtet köstliche Cocktails schlürfen. Aufgrund der Corona Pandemie sind Konzerte im Hintersee leider nicht mehr möglich.

Konzertbeginn: 20.30 Uhr, Eintritt: Spendenbasis

Neuer Hain

Neuer Hain, Danziger Str. 210, 10407 Berlin (Volkspark Friedrichshain), facebook: Neuer Hain

Der Neue Hain ist ein Minibiergarten direkt auf der Wiese des Volkspark Friedrichshain, der nicht nur Getränke, sondern auch Kultur anbieten möchte. Auf einer kleinen Bühne werden so - unter Einhaltung des Hygienekonzepts - im Sommer und bei gutem Wetter Jazzkonzerte stattfinden, bei denen nicht nur der Blick auf die jeweilige Band, sondern auch auf den Sonnenuntergang genossen werden kann.  Update: Inzwischen hat der Neue Hain seine Kulturveranstaltungen - auch wegen Corona - reduziert und es gibt neue Leitung.

Konzertbeginn: 19 Uhr, Eintritt: Spende



Schokoladen Mitte

Ackerstr. 169/170, 10115 Berlin, www.schokoladen-mitte.de, Fon: 030 2826527, Mail: info@schokoladen-mitte.de, Fahrverbindung: U8 Rosenthalter Platz, Tram 12 Invalidenplatz


Dank einer spontanen und großzügigen Eingebung von Melissa Perales, die das Musikprogramm des legendären Schokoladen gestaltet, gibt es im Januar ein erstes Jazzkonzert. Der Schokoladen gehört zu den bekanntesten Locations der Off-Kultur, die vor allem in der Nachwendezeit zusammen mit dem Tacheles für Furore sorgte und uns - im Gegensatz zum Tacheles - erhalten geblieben ist. Nun lässt sich hier der Jazz wieder neu entdecken, der genau in der Zeit, als der Schokoladen sich etablierte, überall in seiner Nachbarschaft gespielt wurde. Wilder Jazz für eine wildromantische sowie äußerst politische Location und an "groovy music" gewöhnte Zuhörer! Update: Die Veranstaltung im Schokoladen war ein voller Erfolg. Vielleicht lassen sich Konzerte später nach Corona dort wieder umsetzen.


Konzertbeginn: 20 Uhr (bis maximal 22 Uhr), Eintritt: 7-9 Euro


Industriesalon Schöneweide

Industriesalon Schöneweide/jazzkeller69 e.V., Reinbeckstr. 10, 12459 Berlin, www.industriesalon.de

Dank Assi Glöde vom jazzkeller69 findet das letzte Konzert der Jazzwoche am 16.8.2020  im Industriesalon Schöneweide statt, einem beeindruckenden historischen Gebäude der Industriekultur des beginnenden 20. Jahrhunderts. In einem Teil des Gebäudes wird eine Ausstellung präsentiert, im anderen Teil des Gebäudes finden regelmäßig Jazzkonzerte des Vereins jazzkeller69 statt, der schon zu DDR Zeiten  in Ostberlin aktiv war und vor allem den frei improvisierten und experimentellen Jazz fördert. Der jazzkeller69 nutzt hauptsächlich den Aufsturz in der Oranienburger Str., aber auch den Industriesalon Schöneweide und veranstaltet das Open Air Festival "Jazz am Kaisersteg", das im August wieder auf dem Programm steht (www.jazzkeller69.de). Nicht verpassen! Update: Die Location wurde freundlicherweise für das eine Konzert vom Jazzkeller69 vermittelt. Es war ein erfolgreiches Konzert und es ist eine tolle Location, wo regelmäßig Konzerte des Jazzkeller69 genossen werden können. 


Konzertbeginn: 15.30 Uhr, Tickets: 15/12 Euro.


Machmit Museum für Kinder

 Senefelder Str. 5, 10437 Berlin, www.machmitmuseum.de

Das interaktive Museum für Kinder, das neben Ausstellungen auch Ateliers und Bewegungsmöglichkeiten anbietet, befindet sich in der ehemaligen Eliaskirche. Nur von außen lässt sich erahnen, dass dort einmal Gottesdienste stattgefunden haben. Heute spielen im Gebäude die Kinder und die Besucher*innen werden von  Ausstellungsobjekten in den Bann gezogen. Im Altarbereich können nun Konzerte stattfinden, wo die Räumlichkeiten eine wunderbare Akustik bieten. Ebenso wie die Initiative Jazz am Helmholtzplatz spricht das Machmitmuseum die  Bewohner*innen des Kiezes an und versteht sich als lokale Institution, die auch über die Kiezgrenzen hinaus präsent ist und Kultur fördert. Während die Kinder tagsüber in ihren Ateliers werkeln, hören die Erwachsenen abends Jazzmusik und können dabei genüsslich an einem Glas Wein aus der hauseigenen Bar nippen. P.S.: Es war nicht so einfach, das Musuem während der Coronapandemie als Jazzlocation zu etablieren. Wir hoffen auf einen baldigen Neustart.


Panda Platforma

Panda Platforma, Knaackstr. 97, 10435 Berlin, www. panda-platforma.berlin

Das ehemalige Panda Theater im Kleinen Hof der Kulturbrauerei bietet seit über einem Jahr jeden Mittwoch die von Gerhard Gschlößl/Trouble in the East Records kuratierte Reihe aus dem Bereich des experimentellen Jazz an, die für alle Jazzfans unverzichtbar ist.  Ansonsten ist es eine vielfältig engagierte Institution, die  eine umfangreiche Palette verschiedener Kunstsparten präsentiert - auch die bildende Kunst wird dabei in regelmäßigen Ausstellungen berücksichtigt. Von einem Ort, an dem sich hauptsächlich die russische Gemeinde Berlins tummelte,  hat sich das Panda Theater  inzwischen zu einem globale Themen behandelnden Kulturzentrum entwickelt und hat sich dementsprechend seit kurzer Zeit in "Panda Platforma" umbenannt.   Nach wie vor ist aber die Musik  ein Hauptanliegen der Panda Platforma,  das  sich derzeit in zahlreichen Konzerten mit Musikerinnen internationaler Herkunft manifestiert. Update: Das Panda Theater hat uns freundlicherweise seine Bühne für vier Konzerte zur Verfügung gestellt und hoffentlich ergibt sich auch in der Zukunft mal wieder eine Zusammenarbeit.


Konzertbeginn: 20.30 Uhr, Tickets: 15/12 Euro


BuK Peter Edel

Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel
Berliner Allee 125, 13088 Berlin, www.peter-edel.de, Bühne: Adam Kostuch, Tram 4 oder Tram 13 "Weißer See"
Das Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel war ganz ursprünglich, also um 1900, eine Brauerei. Im inzwischen nach seinem historischen Ursprungszustand sanierten Festsaal tanzten und feierten die Anwohner des Kiezes. Viel später, nach 1945, in Ostberlin, wurde das Peter Edel irgendwann zu einem wichtigen Kulturzentrum und - auch zu einer bedeutenden Jazzlocation. Bis in die 1990-er Jahre hinein spielten Jazzmusiker*innen von Rang und Namen im Peter Edel. Während etlicher Jahre verstummte das Kulturzentrum. Nun öffnet der Festsaal wieder  und hat im Rahmen des Kultursommers Weißensee den Verein "Jazz am Helmholtzplatz" aus dem Bezirk eingeladen, eine Jazznacht zu gestalten. Das Peter Edel ist also wieder da und im Begriff, ein wichtiges, überregionales Kulturzentrum zu werden. Update: Leider hat das Peter Edel zehn Tage vor einer geplanten Jazznacht diese aus wirtschaftlichen Gründen abgesagt.


Konzertbeginn 20 Uhr.
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