Jazz am Helmholtzplatz
Berlin

Locations in Prenzlauer Berg und Umgebung


Theater unterm Dach

 Danziger Str. 101, 10405 Berlin, www.theateruntermdach-berlin.de, Leitung: Liesel Dechant, Fon: 030 90295-3817, Mail: theateruntermdach@gmail.com, Fahrverbindungen:Prenzlauer Allee, M4 Greifswalder Str., M10 Winsstr, S-Bahn: Greifswalder Str.


Das Theater unterm Dach hat uns als erste Location großzügig aufgenommen und uns Bühne, Technik und Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Es ist nach wie vor eine unserer ehrwürdigsten Spielstätten, ein perfekt ausgestattetes und traditionsreiches Studiotheater mit den unglaublichsten technischen Möglichkeiten und einmaligem Charme. Das Theater gehört zum Bezirk Pankow-Prenzlauer Berg, wird  mit öffentlichen Mitteln gefördert und arbeitet mit freien Gruppen zusammen. In der Pause versorgt eine kleine Bar die Zuhörer mit Getränken und es gibt einen großen Balkon, der im Sommer  zum Verweilen einlädt.  Und wir freuen uns jedes Mal auf Isolde!! 

Konzertbeginn: 20 Uhr, Eintritt: 10 Euro (erm. 8 Euro)


Raumerweiterungshalle


Kopenhagener Str. 17, 10437 Berlin, Leitung: Ulf Geyersbach, www.geyersbach.com, mail@geyersbach.com, Fahrverbindung: S-, U-Bahn und Tram Schönhauser Allee

 

Die Raumerweiterungshalle ist eine der originellsten Veranstaltungsorte in Berlin. Das funktional einzusetzende und mobile Bauwerk  wurde angeblich in der DDR erfunden - ihre einzelnen Elemente lassen sich nach Ziehharmonikamanier auseinanderziehen und zusammenschieben. Früher diente sie als Bibliothek, Kantine oder Konsum. Die Raumerweiterungshalle in der Kopenhagener Str. gehört  Ulf Geyersbach, der eigentlich Autor ist, aber sein Hobby zum Beruf machte: Er entwirft und produziert äußerst geschmackvolle und widerstandsfähige Möbel aus Altholz , die er in der Halle ausstellt. Die Halle ist also tagsüber ein Showroom für Designermöbel, abends wird sie zu einem kulturellen Hotspot in Prenzlauer Berg, wenn das Who-is-who der Berliner Autorinnen und Autoren dort zu Lesungen einlädt. Auch für Konzerte ist sie sehr gut geeignet, die Musiker schwärmen von ihrer Akustik. 

Konzertbeginn: 20 Uhr, Eintritt: 10 Euro (erm. 8 Euro)


 Hintersee Bar


Greifenhagener Str. 55, 10437 Berlin, www.hintersee-bar.de, Tel: 030 23493206, Mail: info@hintersee-bar.de, Inhaber: Ricardo Latzkow, Fahrverbindungen: S-, U-Bahn und Tram: Schönhauser Allee


Die Hintersee Bar ist eine kleine charmante Bar mit beeindruckenden Fotos von Harald Hauswald, auf denen die Partyszene in Berlin um die Wendezeit herum dokumentiert wird. Außerdem ist sie komplett schallisoliert, so dass sich die Bands theoretisch bis zum Morgengrauen dort austoben können. Die Bar fasst um die 30 bis 40 Zuhörer und strahlt eine gemütliche Wohnzimmeratmosphäre aus, es ist dort möglich, die beeindruckendsten Musikerinnen und Musiker in kussnaher Distanz zu erleben!! Die Hintersee Bar wird immer im Winter zu einer Jazzlocation, da sie im Sommer hauptsächliche eine Outdoor Bar ist. Ab April werden die gemütlichen Sitzbänke draußen aufgestellt und es lassen sich mit dem Blick auf den Funkturm gerichtet köstliche Cocktails schlürfen. 


Konzertbeginn: 20.30 Uhr, Eintritt: Spendenbasis


Kühlspot Social Club


Lehderstr. 74-79, in den Steinmetzhöfen, 13086 Berlin, Leitung: Christoph Kühl und Ed Montgomery, Mail: ed@kuehlspot.com, Fon: +4915228963906, Fahrverbindungen: Tramhaltestelle 12, M 13, M2, 50, M2 Behaimstr. 


In Weißensee hat die deutsche Filmindustrie ihren Ausgang genommen bevor Babelsberg zum Produktionszentrum wurde. Ernst Lubitsch aus Prenzlauer Berg hat dort erste Erfahrungen mit dem Film gemacht. Inzwischen ist Weißensee dabei, wieder zu einem kulturellen Hotspot Berlins zu werden, denn dort befindet sich die Sexauer Galerie, ein riesiges Atelier – und Kunstareal (zu besichtigen bei den Ngorongoro Ausstellungen zum Galleryweekend), die Brotfabrik, das alte Kino Delphi  (Drehort der Serie Babylon Berlin), Sepp Maiers 2raumwohnung, das studiobörne und der Kühlspot Social Club, dessen Konzerte den etablierten Locations der Stadt qualitätsmäßig in Nichts nachstehen. Bisher steht Weißensee womöglich nicht auf der kulturellen Landkarte Berlins an erster Stelle, es lohnt sich jedoch, es geistig zu verorten und auch zu verinnerlichen, dass sich ein Besuch in Weißensee, fast an der Grenze zu Prenzlauer Berg, durchaus lohnt. Am besten erreicht man den Kühlspot, der etwas versteckt  in den Steinmetzhöfen  liegt (und bisher in keinem Reiseführer erwähnt wird – was für ein Manko!!), mit der Tram 12 (die von der Friedrichstr über den Nordbahnhof und über die Eberswalder Str fährt) oder mit der Tram M13, die den Boxhagener Platz und die Warschauer Str passiert. Endhaltestelle für den Kühlspot ist dann die Behaimstr. Der Kühlspot beherbergt das Archiv des Künstlers Siegfried Kühl und dient Christoph Kühl als Atelier und Galerie. Darüberhinaus ist es zu einem Musiksalon avanciert, denn es gibt dort einen Konzertflügel, PA und Mixer, Beleuchtung und ein Drumset - also alles, was das Herz begehrt.

Konzertbeginn: 20.30 Uhr, Eintritt: 10 Euro (erm. 8 Euro)



Brotfabrik


Caligariplatz 1, 13086 Berlin, www.brotfabrik-berlin.de, Leitung Bühne: Nils Foerster, Geschäftsführung: Jörg Fügmann, Fon: +49 (0)30 4714001, Karten: karten@brotfabrik-berlin.de, Fahrverbindungen: S Bahn Prenzlauer Allee, M2 Prenzlauer Allee/Ostseestr. 


Die Brotfabrik ist ein komplettes und traditionsreiches Kulturzentrum, ein Begegnungsort sondergleichen für Menschen und Kultur. Sie umfasst ein Kino, eine wunderbare Galerie, eine Bar mit Livemusik und literarischem Salon und eine Bühne. Außerdem gestaltet sie ein facettenreiches und anspruchsvolles Programm. Die Bühne ist wie gemacht auch für Livekonzerte - die Studioatmosphäre und die hervorragende Akustik tragen außerordentlich zum musikalischen Erlebnis bei. Bisher hat der Jazzgitarrist Robert Keßler regelmäßig in der Bar Konzerte gegeben, nun darf auch die Bühne mitbenutzt werden und so wird die Brotfabrik zu einem neuen Zentrum des Jazz im Nordosten von Berlin. 

Konzertbeginn: 20 Uhr, Eintritt: 10 Euro (erm. 8 Euro)


Schokoladen Mitte

Ackerstr. 169/170, 10115 Berlin, www.schokoladen-mitte.de, Fon: 030 2826527, Mail: info@schokoladen-mitte.de, Fahrverbindung: U8 Rosenthalter Platz, Tram 12 Invalidenplatz


Dank einer spontanen und großzügigen Eingebung von Melissa Perales, die das Musikprogramm des legendären Schokoladen gestaltet, gibt es im Januar ein erstes Jazzkonzert. Der Schokoladen gehört zu den bekanntesten Locations der Off-Kultur, die vor allem in der Nachwendezeit zusammen mit dem Tacheles für Furore sorgte und uns - im Gegensatz zum Tacheles - erhalten geblieben ist. Nun lässt sich hier der Jazz wieder neu entdecken, der genau in der Zeit, als der Schokoladen sich etablierte, überall in seiner Nachbarschaft gespielt wurde. Wilder Jazz für eine wildromantische sowie äußerst politische Location und an "groovy music" gewöhnte Zuhörer!


Konzertbeginn: 20 Uhr (bis maximal 22 Uhr), Eintritt: 7-9 Euro